Tag der erneuerbaren Energien –

Unterrichtsgang zum WKW Dammer Mühle

Am Dienstag, dem 30. April 2019 besuchten wir, die Klasse 10C, mit unserer Physiklehrerin Frau Hien-Reinkenhoff und Herrn Fischer als Begleiter, das Wasserkraftwerk (WKW) Dammer Mühle in Düsseldorf-Gerresheim.

Am Morgen traf sich die Klasse am Wuppertaler Hbf und begann gemeinsam die Reise nach Düsseldorf-Gerresheim. Dort angekommen, traten wir zunächst einen längeren Fußweg an, der, wie sich später herausstellte, vergeblich war. Wir waren zum Büro der Firma Zech gelaufen, das nicht in unmittelbarer Nähe des Kraftwerks lag. Von dort aus brachten uns sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter der Firma mit ihren privaten PKWs zur Dammer Mühle. Allein dieser ungewöhnliche Transfer, war schon ein Erlebnis. Am WKW angekommen, empfing uns Herr Zech, stellte sich vor und begann uns ein altes Gebäude zu zeigen, welches früher eine Mühle beherbergt hatte. Er erzählte uns von der Geschichte der Mühle und der Müllersfamilie, die dort ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf des gemahlenen Mehls verdiente, bis er im Jahre 2003 die Mühle aufkaufte. Im Gebäude konnte man die alte Turbine, die Transmissionsriemen und das alte Gebälk der Mühle sehen. Außerhalb des Hauses, an dem die Düssel direkt vorbeifließt, zeigte uns Herr Zech die Funktionsweise eines Rechens, der dafür sorgt, dass keine groben Verschmutzungen in die Turbine gelangen.

Sehr interessant fanden wir auch, dass Herr Zech direkt an der Mühle eine Fischtreppe hat bauen lassen, sie dient dazu den Fischen einen sicheren Übergang im Gefälle der Düssel zu bieten, zu ihren Laichplätzen zu kommen und ausreichend Nahrung zu finden. Sie können dort gegen den Strom, bergauf schwimmen. Die Einrichtung dieser Fischtreppe hat ihm sog. „Öko-Punkte“ gebracht, sodass er mit höheren Subventionen beim Bau des WKWs bedacht wurde.

Dann wurde der Rundgang technisch-physikalisch. Auf engstem Raum, in einem kleinen Häuschen, befand sich das Kernstück des Kraftwerks, die Kaplanturbine und der Permanentmagnetgenerator. Computergesteuert läuft dieses Kraftwerk Tag und Nacht und produziert ca. 42 KW/h. Das würde reichen, um 25 Haushalte mit elektrischer Energie zu versorgen. Herr Zech speist die gewonnene elektrische Energie in das Stadtnetz der Stadt Düsseldorf ein und erhält eine entsprechende Vergütung. Herr Zech erklärte uns sehr genau und detailliert, wie aus dem Wasser der Düssel vor unseren Augen elektrische Energie gewonnen wurde. Als wir aus dem engen Häuschen wieder an die frische Luft kamen, haben wir erst einmal eine Pause eingelegt. Wir konnten die Aussicht genießen und Fragen stellen.

Besonders beschäftigt hat uns die physikalische Formel: P = Q · h · g · ƞ

Die Aufarbeitung dazu folgte dann in der nächsten Physikstunde in der Schule, das wollten wir uns vor Ort nicht antun!!!!

Am Ende stellten wir uns alle vor die alte Mühle und machten noch ein paar Erinnerungsfotos, bedankten uns bei Herrn Zech für seinen Vortrag und den Rundgang, gingen auf kurzem Weg zurück zum Bahnhof und fuhren wieder nach Wuppertal zurück.

Das war Physik mal anders, durchaus kurzweilig, zwischendurch lustig und insgesamt toll!


Die Klasse 10C

letzte Änderung: 2019-06-13 FOHL/FORT

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