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Gesamtschule Langerfeld ist AGENDASCHULE 21





Zeigt her eure Hände!
(Foto: Andreas Fischer)
Müllpolizei, Schulgarten und Patenschaft in Togo

17 Wuppertaler Schulen wurden mit dem Qualitätssiegel "Agenda Schule" ausgezeichnet. Zwei Jahre lang beschäftigten sich Schüler mit der Umwelt.

Wuppertal. "Wohin kommt mein altes Butterbrot? In welchen Mülleimer muss ich mein leeres Trinkpäckchen werfen?" Weil ihre Schüler über derartige Fragen beson- ders gut Bescheid wissen, wurden 17 Wuppertaler Schu- len gestern von Oberbürgermeister Peter Jung und Staatssekretär Elmar Schulz-Vanheyden ausgezeichnet: Sie tragen jetzt das Qualitätssiegel "Agenda Schule".
Zwei Jahre lang engagierten sich die Schüler in ökologi- schen, ökonomischen und sozialen Projekten, beschäf- tigten sich mit der Müllproblematik, gründeten Schüler- firmen oder übernahmen Schulpartnerschaften in Afrika.

"Global denken, lokal handeln", benannte Annette Kemper, Natur- und Umweltschutz- Akademie NRW, zuständig für die landesweite Koordination der Kampagne "Agenda 21 in der Schule", das Motto des Umweltschutz-Pilotprojekts. Unterstützt wird es vom Umwelt- und Schulministerium. Partner ist die Kommune als Schulträger. "Sie stellt nicht nur die Schulgebäude, sondern gibt auch Anstöße", lobte der Staatssekretär. Zum Beispiel beteilige sich die Umweltberatung der Stadt an der Kampagne. "Besonders wichtig ist, dass außerschulische Lernorte mit einbezogen wurden", sagte der Oberbürgermeister mit Blick auf den Kooperationspartner Station Natur und Umwelt, die jedes Jahr rund 15 000 Schüler besuchten.

Ziel der Kampagne: Themen wie Energie und Recycling, die im Rahmen der Projekte behandelt wurden, dauerhaft in den Unterricht aller Jahrgangsstufen einzuflechten, um Nachhaltigkeit zu sichern. Das kann laut Kemper etwa eine Projektwoche sein, oder ein Themenkomplex wie "gesunde Ernährung", der sich mit verschiedenen Schwerpunkten durch alle Jahrgänge zieht.

Auf Müllvermeidung und Schulgartenpflege basierten die meisten Aktionen: Die Grundschule (GS) Eichenstraße gründete beispielsweise eine "Müllpolizei", die Gelben Müll reduzieren sollte. Die GS Rottsieper Höhe malte mit Natur-Farben wie "Sauerampfer-Grün", die Bernhard-Letterhaus-Schule entwickelte unter Beachtung gesunder Ernährung den Schulkiosk weiter. Die Schülerfirma der Gesamtschule Vohwinkel verkauft Ökofair-Hefte, die GS Sillerstraße hat ein Patenkind in Togo. Jung lobte abschließend die fleißigen Schüler: "Wuppertal hat sich in Sachen Müll einen Namen gemacht. Toll, dass das Interesse am Umweltschutz Früchte trägt."



INFOS

  • Grundschulen: Eichenstraße; Haarhausen; Haselrain; Kohlstraße; Kurt-Schumacher-Straße; Königshöher Weg; Liegnitzer Straße; Rottsieper Höhe; Sillerstraße; Katholische Grundschule Alarichstraße; St.-Michael-Schule (Leipziger Straße)
  • Hauptschulen: Barmen-Rott (Rödiger Straße); Oberbarmen (Hügelstraße); Bernhard-Letterhaus-Schule (Carnaper Straße)
  • Gesamtschulen: Langerfeld, (Heinrich-Böll-Straße);
    Vohwinkel (Florian-Geyer-Straße)
  • Berufskolleg Kohlstraße
  • In den vergangenen beiden Jahren beteiligten sich landesweit insgesamt 7500 Schüler aus 250 Schulen an der "Agenda 21 in der Schule" . Im März beginnt die Anmeldephase für den zweiten Durchlauf, der bis Ende 2007 dauern wird. –
  • Informationen erteilen die Stadt und die Natur und Umweltschutz-Akademie NRW, Ruf 0 23 61/ 30 51.

    Übernahme eines Artikels von Tonia Sorrentino in der WZ Wuppertal vom 04.05.05




  • HTML-Gestaltung: Michael Fortmann

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